Bilder von Frank
Bilder von Georg
Bilder von Hans
Bilder von Jens W.
Bilder von Werner
Bilder von Wolfgang
Bericht ThemenTag EyeBombing
Thema: EyeBombing
Ort: Singen
Pate und Autor: Frank
Teilnehmer: Georg, Hans, JensW, Werner, Wolfgang und Frank
Einen Thementag EyeBombing gab es bei Blende20 schon einmal. Das war 2017. Seither sind neue Mitmacher dazu gekommen, die beim ersten Mal noch nicht dabei waren. Es kam mehrmals zur Sprache, dass man so einen Thementag wieder einmal machen könnte. Letztes Jahr habe ich dann beim Kreativteam den Vorschlag eingereicht und er wurde angenommen.
Ende November/Anfang Dezember beginne ich direkt mit den Planungen/Vorbereitungen. Um die richtigen Mengen an Styroporkugeln zu beschaffen, brauche ich eine grobe Teilnehmerzahl. Den gekauften und gelieferten Kugeln habe ich dann mit einem Edding eine Pupille aufgemalt. Mit diesen Vorarbeiten beginnt bei mir schon die Vorfreude auf den Thementag Ende Januar.
Treffpunkt ist am Parkplatz Offwiese in Singen. Ich bin 20 Minuten früher da und stelle fest, dass es kaum freie Parkplätze gibt. Ich informiere alle Teilnehmer per Signal Nachricht. Großflächig auf verschiedene Parkplätze verteilt treffen wir uns dann auf der Offwiese an meinem Auto. Hier richte ich noch ein paar Worte an die Teilnehmer zum Thema EyeBombing: Wo die Idee herkommt, welche Regeln es gibt und ein paar Tipps zum Finden von Motiven oder der Art und Weise wie man die Augen anbringen kann. Dann gebe ich die vorbereiteten Augen Care Pakete aus. Jeder erhält eine Tüte mit 4 Paar Augen und Klebepads, um die Augen an Gegenständen temporär ankleben zu können.
Wir starten dann direkt im angrenzenden Stadtpark. Sehr erstaunlich, wie viele Motive von den Mitmachern hier schon gefunden werden. Der Kasten für die Hundekot-Tüten, eine Parkbank, Astlöcher in Bäumen, Kunstobjekte im Park, Geländer mit Liebesschlössern, usw. So verbringen wir schon eine gute 3/4 Stunde im Park und waren noch gar nicht in der Innenstadt, wo sich meist noch mehr Motive „verbergen“.
Rund um die Stadthalle und am Rathaus geht es munter weiter. Aus der Stadthalle wird ein Luftballon entführt und mit Augen und Mütze zum fliegenden Kopf umgebaut, der Briefkasten wird zum Breitmaulfrosch, und ein Fahrrad Rückspiegel wird zum Narrenspiegel. Wir kommen in der Stadt nur sehr langsam voran. Ständig findet sich wieder ein Objekt an dem ein Gesicht vervollständigt werden will. Immer wieder werden wir auch von Passanten angesprochen: „Was ist das, was ihr hier macht?“, „Wie viele seid ihr, da vorne waren schon mal zwei, die Augen auf ein Plakat geklebt haben“, „Das ist ja eine lustige Idee, Viel Spaß noch“.
So verbringen wir den Innenstadt Teil fast nur in der Scheffelstr. Hier liegt auch unser Ziel, nach 2 Stunden Fotowalk ins Café zum Aufwärmen, Knipsgespräche führen und die vergangenen Stunden Revue passieren lassen. Die 2 Stunden im Park und in der Stadt vergingen wie im Flug, so mancher war überrascht beim Blick auf die Uhr.
Im Café wurde dann noch ein Gruppenfoto mit Glupschaugen gemacht. Jeder hat sich ein paar der Styropor Augen vor die eigenen Augen gehalten und schon wieder war die Regel gebrochen, keine Augen an „Objekten“ anzubringen, die selbst Augen haben, tja, was soll man da machen. Gruppendynamik halt.
Ich habe mich sehr gefreut über die rege Teilnahme. Wir waren mit Partnerinnen insgesamt 12 Personen. Auch das Feedback der Mitmacher war sehr schön zu hören. Besonders hervorheben möchte ich dabei Hans seine Bemerkung: „Ich habe noch nie einen Thementag erlebt, der so viel Spaß gemacht hat und von so viel Kreativität geprägt war.“ Hans war dauernd am Lachen und Grinsen, das war ihm selbst im Café noch ins Gesicht gemeißelt.





















































