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Bericht Ausflug 2016 „Pfahlbauten Unteruhldingen“

Thema: Jubiläumsausflug

Ort: Radolfzell, Konstanz, Unteruhldingen, Meersburg

Pate: Erna

Teilnehmer: Erna, Andi, Darko, Frank, Klaus und Petra

Die meisten von uns (außer Darko und Frank) treffen sich im „Seehas“ (07.45 Uhr). Munter ist anders nach einem langen EM-Fußballabend (Deutschland –Italien nach Verlängerung und Elfmeterschießen 6:5), da gibt es schon gewisse Mauler …..so früh!!! Na ja, das übliche halt.
Nach kurzer Bahnfahrt erreichen wir Konstanz und schlendern zum Hafen. Hier erwartet uns Darko – ich habe ihn so einsam auf einer Parkbank am Hafen kaum erkannt. Sorry Darko.- eigentlich habe ich Dich gar nicht erkannt und aus der Ferne habe ich etwas anderes vermutet und dummerweise auch noch gesagt!
Also – es geht nicht lange und wir dürfen ein Riesenschiff betreten (wir sind ja nur 5) und fast gehört uns der ganze Dampfer von Konstanz nach Meersburg allein. Pünktlich um 08:25 Uhr legen wir ab. Die Fahrt vertragen alle problemlos- die See ist ruhig und das Wetter schön!

Nach einem Zwischenstopp in Meersburg sind wir pünktlich um 09:20 Uhr in Unteruhldingen. Und siehe da – hier erwartet uns bereits schon ein winkender Frank. Komplett trotten wir nun in Richtung Pfahlbauten.
Auf dem See sind Ruderboote und kleinere Motorboote mit Sonnensegel unterwegs.
Doch halt – dieses Sonnensegel macht einen Tourist zu einem wahren Kenner der Bootsszene und er erklärt seiner Familie, dass diese Boote mit Solar fahren. Es hat ihn nicht beeindruckt, dass der 6-PS-Bootsmotor wie ein Quirl am „Solarboot“ arbeitete. Man muss einfach mit voller Überzeugung seine Meinung vertreten! Aber lustig war das schon.

Zurück zu unserem Ausflug und den Pfahlbauten:
Die Auszeichnung „UNESCO Weltkulturerbe Prähistorische Pfahlbauten“ wurde 2011 für 111 Fundstätten an den Gewässern der Voralpenregion in Slowenien, Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich und Deutschland vergeben.
Die Geschichte der Pfahlbauten der Stein- und Bronzezeit zu zeigen bedeutet, mehr als 3000 Jahre Leben in gut ausgewählten Beispielen zu beschreiben. Der Zeitraum reicht von den ersten Bewohnern der Pfahlhütten um 4000 v. Chr. bis zum Ende der Bronzezeit um 850 v. Chr.
Unter der Frage „Was haben wir geerbt?“ sollten zum einen einzigartige Funde aus 150 Jahren Forschung präsentiert werden, die bislang oft unbeachtet in den Archiven schlummerten. Zum anderen galt es, das versunkene und in den Seen verborgene wertvolle Kulturgut mit den Mitteln eines Museums deutlich sichtbar zu machen und es für alle zu erschließen.

Die Führung durch die Pfahlbauten dauerte ca. 30 Min und führte durch ausgewählte Häuser in den rekonstruierten Pfahlbaudörfern der Jungsteinzeit und der Bronzezeit.

Und dann – Aufenthalt und Fotografieren so lange und so viel man wollte. Wir blieben zusammen – dennoch waren Objekte und Blickwinkel bei jedem von uns anders. Beim Verlassen des Museum hat dann (Gott sei Dank) jeder verstanden, warum wir schon so früh unterwegs waren. Eine fast nicht endende Menschenschlange wartete auf Einlass. Also ihr Mauler – da habt ihr mich aber schwer gelobt – Danke dafür.

Nach dem Museumsbesuch Einkehr (Italiener direkt vor dem Museum) um den Wasserhaushalt wieder in Ordnung zu bringen.
Jetzt lagen fünf Kilometer Wegstrecke nach Meersburg vor uns. Die jungen Wilden (also ich meine Andy und Darko) eilten voraus. Aber wir haben die beiden eingebremst!!!!
Endlich Meersburg – es gibt was zu essen! Also Hunger hatten wir schon.
Wir lassen es uns richtig gut gehen!
Es wurde viel geratscht, geplänkelt und gelacht – Opfer hatten wir ja genug in der eigenen Reihe.
Um 17:25 Uhr gehen wir in Meersburg an Bord, schippern nach Konstanz und fahren mit dem Seehas in unsere Zielorte zurück.

Also uns hat’s gefallen.