Bilder von Klaus

Bericht zum Ausflug 2017 „Insel Reichenau“

Thema: Jubiläumsausflug 2017

Ort: Allensbach – Reichenau – Allensbach

Pate: Erna

Teilnehmer: Erna, Manu, Petra, Andi, Darko, Frank und Klaus

Bootsanlegestelle Allensbach 09:20 Uhr: Alle sind frühzeitig aufgewacht (auch Frank) und so kann uns um 09:30 Uhr das Boot auf die Insel Reichenau bringen. Ein Boot nur für uns und jede Menge Fotoapparate und – lustigen Ausflüglern.

Unsere erste Station auf der Insel ist – nein, nicht das Münster, sondern die öffentlichen WC-Anlagen.

Endlich können wir uns in Richtung Münster St. Maria und Markus in Bewegung setzen. Den Aufenthalt im Münster gestaltet jeder für sich individuell lang – leider ist es mir entgangen, wer denn nun die meisten Kerzen entzündet hat, um endlich auch einmal einen internen Wettbewerb zu gewinnen.

Wir setzen unsere Reichenau-Umrundung mit ca. 10 km Wegstrecke fort und landen auf der Hochwart. Hier bietet sich uns ein herrlicher Rundblick über die Unterseelandschaft, uns liegt praktisch die ganze Insel zu Füßen. Im Osten sieht man Konstanz und die Riedlandschaft des Naturschutzgebietes „Wollmatinger Ried“, im Westen grüßen die Halbinsel Höri und die Hegauberge. Das Gebäude auf der Hochwart wurde 1839 als Teehäuschen gebaut und dient heute als Keramikatelier. Aber wir haben hier auf den fünften Geburtstag von Blende20 angestoßen – mit Sekt, O-Saft und Butterbrezeln gab’s auch noch.

Weiter geht die Route auf kleinen Wegen an Schloss Königsegg vorbei zur Schiffsanlegestelle auf der Rheinseite. Sehnlichst wird eine Cappuccino-Pause gewünscht und die machen wir auch. Der freundliche Italiener bringt uns Bestelltes und was passiert: der Tisch von Frank (mit Darko und mir) bekommt –wie könnte es anders sein- keinen Keks zum Cappuccino. Natürlich legen wir es nicht auf ein mehr an Kalorien an – aber wir möchten schon eine gleiche Behandlung. Freundlichst reklamieren wir beim Kellner und der ist um eine Antwort nicht verlegen. Es kommt wie aus der Pistole geschossen: da drüben ist der VIP Tisch und der hier nicht. Ich mache mir Gedanken, ob wir nicht doch zu wenig Kerzen im Münster angezündet haben!?

Also – der Wettergott meint es besonders gut mit uns. Die Temperaturen sind genau richtig und der Wind hat mächtig zugelegt. So können wir am Uferweg entlang die ganze Pracht des Bodensees und der Insel Reichenau genießen – es ist wirklich schon mediterranes Flair. Eine Vielzahl von Surfern und Kitesurfern tummelt sich auf dem Wasser. Kurz vor unserem nächsten Halt bzw. der ersten richtigen Einkehr kommen schon die ersten Fragen „wie lange noch“? Ich kann getrost mit 30 Minuten antworten – denn da sind wir auch tatsächlich am Campingplatz Sandseele (halt erst Sandseele). Wir sitzen draußen, es wird gesund gegessen und die Folge davon: fliegende Salatblätter in Richtung Objektiv Darko! Gerade noch gerettet (Objektiv nicht Salatblatt)!

Sitzen macht müde – aber wir müssen weiter. Vorbei an der Kirche St. Peter und Paul erreichen wir das Nordufer und schlagen ab hier den Weg zu unserem Ausgangspunkt ein. Vielleicht noch 30 Minuten??? Klaus schaut skeptisch – am besten ich schweige.

Doch was ist denn das? Blitzlichter treffen uns, Die Vermutung, dass wir zu schnell gehen hat sich schnell zerschlagen, es ist Sturmwarnung am Bodensee.

Wir trödeln, schlendern, lachen über manches und manchen und fotografieren auch noch nebenbei.

Endlich sehen wir den ersehnten Bootsanlegesteg im Hafen Reichenau. Wir warten auf unser Schiff, das uns zurück nach Allensbach bringt. So haben manche von uns die Insel Reichenau noch nicht gesehen. Es freut mich daher, dass der Spruch nach Goethe hier gute Anwendung findet „Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah.“

Den Abschluss hat ein gemeinsames Abendessen im Hotel Rose gebildet. Alle waren zufrieden und kaputt!